Laing DDC Deckel Roundup
Wir ließen diverse Laing DDC Deckel gegeneinander antreten. Preislich gesehen gibt es deutliche Unterschiede, ob das auch bei der Leistung der Fall ist klären wir in diesem Artikel.
Hiermit stellen wir euch die derzeit bei Aquatuning erhältlichen Laing DDC Deckel vor. Die Deckel sollen im Vergleich zum Standard Laing Deckel optisch ansprechender wirken und gleichzeitig höhere Anschlussmöglichkeiten bieten.
Es sind fast alle Deckel mit einer unterschiedlichen Anzahl von G1/4″ Gewinden versehen. Somit kann man im Gegensatz zum Standard Laing DDC Deckel Anschlüsse nach Belieben einschrauben.
Folgende Deckel mussten gegeneinander antreten:
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Phobya nickel
Als erstes beschäftigen wir uns mit den nickel Aufsätzen aus dem Hause Phobya. Sie bestehen aus Metall und sind in nickel und black nickel erhältlich.
Sie kommen in einer bunten Originalverpackung daher. Im Lieferumfang befindet sich alles, was für die Montage des Deckels notwendig ist. Desweiteren ist ein Entkopplungsset vorzufinden.
Der Deckel besitzt vier G1/4″ Gewinde. Dies soll eine möglichst höhe Anschlusskompatiblität bieten. Man kann beispielsweise beide Anschlüsse vorne oben oder unten reindrehen. Kombinieren kann man auch, man muss nur auf “In” und “Out” achten. Ein weiteres Feature des Deckels stellen 4 Gewindebohrungen dar, die eine Aufhängung ermöglichen. Die Laing Entkoppler lassen sich auch einwandfrei eindrehen.
Alphacool
Kommen wir zum zweiten Testkandidaten. Hierbei handelt es sich um den Deckel des Herstellers Alphacool. Sie bestehen beide aus Plexiglas.
Die Originalverpackungen sind schön schlicht gehalten worden. Im Lieferumfang befinden sich die Montageschrauben, sowie ein Inbus Schlüssel.
Der “Standard” Plexi Deckel von Alphacool, liegt den Laing bei, die unter dem Namen Pro und Ultra vermarktet werden. Er besitzt drei G1/4″ Gewinde. Der HF38 hingegen besitzt zwei G3/8″ Gewinde, was einen höheren Durchfluss bringen soll.
Auch der Alphacool Deckel besitzt 4 Gewindebohrungen, die zum Entkoppeln oder Anbringen an bestimmten Stellen verwendet werden können. Was den Alphacool Deckel noch besonders macht, ist die Möglichkeit einen Ausgleichsbehälter Aufsatz draufzuschnallen.
Phobya light
Kommen wir nun zu den Phobya light Deckeln. Diese gibt es bereits unter 10€ in den Farben schwarz und transparent, gefertigt aus Plexiglas. Die Originalverpackung besteht aus einem Plastiktütchen. Im Lieferumfang befindet sich der Deckel selbst, da man die Schrauben des Standarddeckels weiterverwenden kann.
Es handelt sich um einen optimierten Standard Laing Deckel. Von den Abmaßen ist er identisch – die Optik und Anschlusskompatiblität wurde jedoch durch den Einsatz von zwei G1/4″ Gewinden immens verbessert.
Die Deckel werten die Laing optisch auf und gewähren einen Einblick zur Kühlflüssigkeit (sogar der schwarze).
EK Waterblocks EK-DDC X-Top V2
Kommen wir zum EK-DDC X-Top V2. Er besteht aus Acetal. Auch der EK Deckel hat eine optisch sehr ansprechende Originalverpackung, worin sich alle benötigten Montageteile befinden. Eine bebilderte Montageanleitung finden wir in der Originalverpackung ebenfalls vor.
Der Deckel besitzt 2 G1/4″ Gewinde.
Zern P12
Der Zern P12 besteht ebenfalls aus Acetal. Die Originalverpackung besteht aus einer Luftpolsterfolie, dennoch ist das komplett benötigte Montagematerial im Lieferumfang mit inbegriffen. Er war bisher der günstigste Laing Deckel, bis die Phobya light auf den Markt kamen. Dennoch ist und bleibt er einer der günstigsten Modelle.
Der P12 Deckel ist mit zwei G1/4″ Gewinden ausgetattet.
Koolance PMP-400
Der Koolance PMP-400 Deckel besteht aus Plexiglas. Er kommt in einer schlicht gehaltenenen Originalverpackung inklusive Montagematerial.
Der PMP-400 Deckel verfügt über vier G1/4″ Gewinde. Diese sind aus Metall in das Plexiglas eingelassen worden. Dies beugt Plexirissgefahren am Gewinde vor.
Aquacomputer Aquacover
Aquacomputers Aquacover besteht aus Acetal, verziert mit einer Edelstahlblende. Die Originalverpackung ist ansprechend und es befindet sich außer dem Deckel das passende Montagematerial im Karton.
Der Aquacover ist mit vier G1/4″ Gewinden ausgestattet. Die Gewindeanordnung ist einmalig – die oberen sind hintereinander eingelassen worden, die vorderen sehr weit auseinander. Somit kann man wohl jeden erdenklichen Anschluss einschrauben.
XSPC
Der XSPC Deckel besteht aus Plexiglas. Er kommt in einer kleinen aber feinen Verpackung, in der neben dem Montagematerial noch eine bunte Anleitung auffindbar ist.
Der XSPC Deckel bietet zwei G1/4″ Gewinde.
Watercool DCC Case
Das Watercool DDC Case besteht aus Plexiglas. Es kommt in einem schlichten Karton daher. Im Lieferumfang befinden sich die passenden Montageschrauben, sowie ein Inbus Schlüssel.
Das DDC-Case besitzt drei G1/4″ Gewinde. Wie beim Alphacooldeckel besteht die Aufrüstmöglichkeit eines Aufsatz Ausgleichsbehälters. Entkopplunglöcher existieren bei diesem Modell auch.
Watercool LT
Kommen wir letztendlich zu Watercools LT Deckel. Er besteht aus Acetal und ist mit einer Edelstahlblende verziert, optisch auf die anderen LT Kühler von Watercool wie die Grafikkarten Fullcover Kühler und CPU Kühler abgestimmt. Der Deckel kommt in einer schönen Verpackung mit passendem Montagematerial an.
Der Deckel besitzt zwei G1/4″ Gewinde.
Test
Es wird jeweils der Durchfluss der Deckel in folgendem Kreislauf gemessen.
- Aquacomputer Highflow Durchflussmesser (sonst.)
- Phobya Thermosensor (sonst.)
- 2x Koolance Schnelltrennkupplungen (sonst.)
- Watercool Heatkiller 3.0 LC (CPU Kühler)
- MIPS Fusion Block (NB Kühler)
- 16/10mm Verschlauchung
- Watercool Heatkiller GPU-X2
- Hwlabs GT Xtreme 480
![]() Durchfluss in l/h – größer ist besser |
![]() Derzeitige Preise in € |
Kommen wir letztendlich zur Awardvergabe
Zum Abschluss möchten wir nochmals Aquatuning für die Ermöglichung des Tests danken!
Ein weiterer Dank geht an Alphacool





























































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