Alphacool Cape Cora HF
In diesem Artikel nehmen wir den Alphacool Cape Cora HF unter die Lupe. Hierbei handelt es sich um die neue, überarbeitete Version der Cape Cora Kühlrippen. Alphacool lockt mit Highflow und passivem Betrieb.
Alphacool hat eine neue Version der Cape Cora Kühlrippen herausgebracht. Auch hier wurde wieder auf das passive Kühlsystem gesetzt.
Geworben wird hauptsächlich mit einer absolut lautlosen Kühlleistung, einem Highflow Stecksystem , sowie eine größere Oberfläche.
Wir wählten das größte Modell (1042) aus. Es besteht aus einer 442er sowie einer 642 Komponente die bereits vormontiert geliefert werden (in 2 Kartons). Das Zusammenstecken geschieht jedoch im Handumdrehen.
Die Abmaße des 1042er Radiators betragen 50 x 470 x 483mm mm.
Die Originalverpackung zeigt offensichtlich, was darin steckt.
Im Lieferumfang befindet sich bereits passendes Montagematerial um den Cape Cora an die Seitenwand montieren zu können. Desweiteren ist eine mehrsprachige Anleitung im Lieferumfang inbegriffen.
Verarbeitung
Der Cape Cora ist einwandfrei verarbeitet. Der Lack deckt die Oberfläche gleichmäßig ab und lässt den Wärmetauscher sehr edel wirken. Bei diesem Modell wird die Optik nicht durch Lüfter beeinflusst, daher muss der Radiator auch makellos verarbeitet sein.
Um eine hohe Anschlussmöglichkeit zu gewähren, besitzt der Cape Cora HF 4 G1/4″ Gewinde. Somit können mit Leichtigkeit weitere Komponenten wie Thermosensoren angebracht werden.
Das von Alphacool entwickelte Stecksystem erweitert die Kompatiblität
Test
Im ersten Testdurchlauf lassen wir das 442er Modul gegen einen Swiftech MCR320 – QP Res 360mm Radiator, für langsam drehende Lüfter optimiert, antreten. (ohne Zuhilfenahme von Lüftern)
Im zweiten Testdurchlauf muss sich der Cape Cora HF 1042 gegen einen Phobya 1080 beweisen. (ebenfalls ohne Zuhilfenahme von Lüftern).
Gekühlt werden muss ein Xeon W3520 @ 4 Ghz bei Vollast.
Der Kreislauf besteht aus folgenden Komponenten:
- Aquacomputer Highflow Durchflussmesser (sonst.)
- Phobya Thermosensor (sonst.)
- 2x Koolance Schnelltrennkupplungen (sonst.)
- Watercool Heatkiller 3.0 LC (CPU Kühler)
- MIPS Fusion Block (NB Kühler)
- Laing Pro AGV (Pumpe)
- 16/10mm Verschlauchung
- Watercool Heatkiller GPU-X2
Testergebnisse
1. Temperaturen (kleiner ist besser)
Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von 20,0°C entstanden. Es wurde jeweils die maximale Kerntemperatur als Wert protokolliert, ausgelesen mit Coretemp.
2. Durchfluss (größer ist besser)
Im Testsystem erreichten wir einen Durchfluss von zirka 150 Liter pro Stunde.
3. Preisvergleich
Im Preisvergleich haben wir die silberne Variante des Cape Coras als Wert angenommen, da dieser pro Modul(442 und 642) ca 10€ günstiger ist. Beim 1042er sind es dann nach Adam Riese 20€ Aufpreis.
Fazit
Alphacool’s Cape Cora HF hat uns sowohl optisch, als auch technisch überzeugen können. Für ca. 130€ bekommt man einen sauber verarbeiteten Radiator mit Auf- oder Abrüstoptionen. Der silberne ist sogar noch einen Tick billiger (ca. 115€).
Dank des einfachen Stecksystems sind Module mit Leichtigkeit hinzufügbar oder abnehmbar.
Für Silence Fanatiker gibt es wohl keinen besseren Radiator, denn dieser verrichtet seinen Dienst ohne jegliche Lüfter.
Aber auch als externer, zusätzlicher Radiator eignet er sich meiner Meinung nach sehr gut.
Daher gibt es von uns den durchaus verdienten Performance Award

Zum Abschluss möchten wir nochmals Aquatuning für die Bereitstellung des Radiators danken!
















