Pumpenroundup

Von Bjoern, 05.10.2009 11:49

Wir ließen diverse Pumpen gegeneinander antreten. Unter anderem auch die nagelneuen Pumpen aus dem Hause Phobya. Wie schlagen sie sich gegen alt bewährte Pumpen wie die Laing DDC oder Aquastream XT?

In diesem Test beschäftigen wir uns mit Pumpen einiger Hersteller, unter Anderem dem Newcomer in der Rubrik Pumpen, der Marke Phobya.
Doch wie stehen sie letztendlich da? Haben sie leistungstechnisch gesehen eine Chance gegen die lang bewährten Pumpen? Wir werden sehen…


(C) Aquainfos

Folgende Pumpen treten gegeneinander an:

  • Swiftech Laing D5 Vario
  • Swiftech Laing DDC-1Plus
  • Swiftech Laing DDC-1T
  • Phobya 400
  • Phobya 260
  • Aquacomputer Aquastream XT Ultra


Es wurde jeweils der Durchfluss bei einem realen Kreislauf gemessen. In diesem Kreislauf befinden sich folgende Komponenten:

  • Mips Sixdesign POM Filter
  • Aquacomputer Highflow Durchflussmesser
  • 2x CPC Schnelltrennkupplungen 9,5mm
  • EK Reservoir 100
  • Zern PQ+ Pro B
  • Aquacomputer Evo1800
  • 13/10mm Verschlauchung


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Swiftech Laing D5 Vario

Als erstes beschäftigen wir uns mit der stärksten Pumpe aus dem Hause Laing, der D5 Vario. In diesem Test nutzen wir das Swiftech Label. Hierbei handelt es sich um eine Kugelmotorpumpe, die mit einer Spannung im Bereich von 8-24 Volt betrieben werden kann. Desweiteren besitzt sie 5 Regelstufen die an der Hinterseite eingestellt werden können. Die Leistungsaufnahme laut Datenblatt widerspiegelt bereits die Power, die hinter dieser Pumpe stecken muss, denn sie verbrät ganze 23 Watt. Laut Hersteller beträgt die maximale Förderhöhe bei 12V 3,7 Meter und die maximale Förderleistung 1500 Liter pro Stunde.


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Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich bereits Material zum Entkoppeln. Standardmäßig besitzt die Pumpe 2x 1/2″ Außengewinde, jedoch setzen wir bei diesem Test den passenden EK Waterblocks Deckel ein, der die Verwendung zweier G1/4″ Anschlüsse zulässt.


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Leistung

Im realen System erreichte die Pumpe einen Wert von 132,4 Liter pro Stunde!


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Bewertung

Hiermit beurteilen wir jede Pumpe hinsichtlich der Lautstärke, der Verarbeitung und sonstigen relevanten Kriterien. Die Bewertung erfolgt sowohl nach Punktevergabe in Farben (grün=best mögliche Beurteilung, rot=schlechteste Beurteilung), als auch via Punktevergabe (maximal erreichbare Punktzahl: 10)
Doch erst einmal noch paar Äußerungen zur Urteilsverkündung.

Durchfluss
Bereits auf niedrigster Stufe ein beachtlicher Durchfluss.

Reinigung

Aufgrund der Technik keine Wartung notwenig! Ausspülen mit destilliertem Wasser zum Reinigen reicht vollkommen.

Lieferumfang
Im Lieferumfang befindet sich die Pumpe selbst, eine Anleitung, sowie Entkopplungsmaterial

Verarbeitung
1A Verarbeitung, wie man es von Laing bzw. Swiftech gewohnt ist.

Lautstärke
Bis auf ein hochfrequentes Fiepen keinerlei Geräusche wahrnehmbar


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Swiftech Laing DDC-1T und DDC-1Plus

Kommen wir zum zweiten Testkandidaten. Hierbei handelt es sich um die Laing DDC Modelle des Herstellers Laing. Es handelt sich um sehr kompakte Pumpen die mit Power werben. Von den DDC Pumpen gibt es zwei Versionen, die DDC-1Plus und die DDC-1T. Der Unterschied liegt im Detail: die DDC-1Plus hat mehr auf dem Kasten, da sie mehr Förderhöhe überwinden kann. Laut Hersteller beträgt die maximale Förderhöhe 4,7 Meter und die maximale Förderleistung 600 Liter pro Stunde. Die 1T hingegen soll 3,7 Meter und 420 Liter pro Stunde leisten. Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass die Pumpen identisch aufgebaut sind und sich nur durch einen Lötpunkt unterscheiden.


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Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich bereits Material zum Entkoppeln. Standardmäßig besitzt die Pumpe 2x 8mm Schlauchanschlüsse, jedoch setzen wir bei diesem Test den passenden EK Waterblocks Deckel ein, der die Verwendung zweier G1/4″ Anschlüsse zulässt.


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Leistung

Im realen System erreicht die DDC-1T 112,1 Liter pro Stunde und die DDC-1Plus 121,7 Liter pro Stunde.


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Bewertung

Hiermit beurteilen wir jede Pumpe hinsichtlich der Lautstärke, der Verarbeitung und sonstigen relevanten Kriterien. Die Bewertung erfolgt sowohl nach Punktevergabe in Farben (grün=best mögliche Beurteilung, rot=schlechteste Beurteilung), als auch via Punktevergabe (maximal erreichbare Punktzahl: 10)
Doch erst einmal noch paar Äußerungen zur Urteilsverkündung.

Durchfluss
Die zwei Pumpen nehmen sich kaum etwas hinsichtlich des Durchflusses.

Reinigung
Aufgrund der Technik keine Wartung notwenig! Ausspülen mit destilliertem Wasser zum Reinigen reicht vollkommen.

Lieferumfang
Im Lieferumfang befindet sich die Pumpe selbst, eine Anleitung, sowie Entkopplungsmaterial

Verarbeitung
1A Verarbeitung, wie man es von Laing bzw. Swiftech gewohnt ist.

Lautstärke
Vibrationen, die mittels Entkopplung gebändigt werden können. Eine gut entkoppelte Laing DDC nimmt man nicht wahr.


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Phobya 260 und 400

Kommen wir nun zu den Phobya Pumpen. Auch hier gibt es zwei Varianten, die sich in Größe und Leistung unterscheiden. Einerseits gibt es die Phobya 260 Pumpe, die laut Datenblatt 600 Liter pro Stunde umwälzen und eine Höhe von 2,6 Meter überwinden können soll. Die Phobya 400 ist ein wenig stärker auf der Brust. Sie besticht mit 800 Litern pro Stunde und einer maximalen Förderhöhe von 4 Metern. Beim ersten Betrachten fällt sofort der Größenunterschied auf. Optisch ähneln sie sich im Aufbau. Technisch gesehen ebenfalls, denn beide werden per 3 Pol Stecker mit Strom versorgt. Bei der Pumpenform wäre ein aufsteckbarer Ausgleichsbehälter wie für die Eheim Modelle sicherlich die Krönung und eine noch ernstzunehmendere Konkurrenz!


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Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich bereits Material zum Entkoppeln.


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Leistung

Im realen System erreichte die Phobya 260 einen Durchfluss von 100 Liter pro Stunde, die Phobya 400 einen Wert von 114,4 Liter pro Stunde.


Phobya 260
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Phobya 400
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Bewertung

Hiermit beurteilen wir jede Pumpe hinsichtlich der Lautstärke, der Verarbeitung und sonstigen relevanten Kriterien. Die Bewertung erfolgt sowohl nach Punktevergabe in Farben (grün=best mögliche Beurteilung, rot=schlechteste Beurteilung), als auch via Punktevergabe (maximal erreichbare Punktzahl: 10)
Doch erst einmal noch paar Äußerungen zur Urteilsverkündung.

Durchfluss
Beide Pumpen müssen sich in Punkto Durchfluss nicht verstecken.

Reinigung

Aufgrund der Technik keine Wartung bzw. Auseinandernehmen möglich! Ausspülen mit destilliertem Wasser zum Reinigen sollte jedoch auch hier vollkommen ausreichen.

Lieferumfang
Im Lieferumfang befindet sich die Pumpe selbst und dazu passendes Entkopplungsmaterial. Eine Anleitung konnten wir leider nicht finden aber die Inbetriebnahme erklärt sich quasi von selbst.

Verarbeitung
Sehr gute Verarbeitung!

Lautstärke
Beide Pumpen erzeugen laut Hersteller eine Lautstärke von über 20 Dezibel. Man nimmt die Pumpe wahr, allerdings empfanden wir diese Geräusch nicht als störend.


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Aquacomputer Aquastream XT Ultra

Letztendlich kommen wir zum letzten Kandidat, der Aquastream XT (Ultra) aus dem Hause Aquacomputer. Diese Pumpe gibt es in 3 Varianten, die sich jedoch nur von der Software unterscheiden. Bei der Ultra gibt es die meisten Einstellungsmöglichkeiten. Man kann im Gegensatz zu den anderen Pumpen Durchfluss, Wassertemperatur, Lüftergeschwindigkeiten, Frequenz und vieles mehr per Software (Aquasuite) auslesen und Steuern. Sie kann also nicht nur Wasser bewegen wie die Eheim 1046, auf der die Aquastream XT basiert! Von der Leistung her hat die AS XT laut Datenblatt auch keine Nachteile, denn es geht hervor, dass sie eine maximale Förderhöhe von 4,7 Metern schaffen soll.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich ein USB Kabel, ein Jumper zum entlüften und eine Anleitung.


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Leistung

im realen System erreicht die AS XT Ultra einen Wert von 85,5 Liter pro Stunde.


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Bewertung

Hiermit beurteilen wir jede Pumpe hinsichtlich der Lautstärke, der Verarbeitung und sonstigen relevanten Kriterien. Die Bewertung erfolgt sowhol nach Punktevergabe in Farben (grün=best mögliche Beurteilung, rot=schlechteste Beurteilung) und Punktevergabe (maximal erreichbare Punktzahl: 10)
Doch erst einmal noch paar Äußerungen zur Urteilsverkündung.

Durchfluss
Im Durchfluss konnte die Pumpe nicht annähernd so überzeugen wie die Mitstreiter.

Reinigung

Pumpenrad lässt sich entnehmen! Somit lässt sich die Pumpe sehr simpel reinigen.

Lieferumfang
Im Lieferumfang befindet sich die Pumpe selbst, ein USB Kabel, eine Anleitung und ein Jumper zum entlüften. G1/4″ Adapter und Entkoppler muss man sich bei Bedarf leider zusätzlich anschaffen.

Verarbeitung
Sehr gute Verarbeitung!

Lautstärke
Minimale Geräuschentwicklung, mit Entkopplern flüsterleise.


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Fazit

Kommen wir letztendlich zum Fazit und der Vergabe der Awards.

Sowohl im Preis- , als auch im Durchflussvergleich existieren zwischen den Kandidaten Differenzen.

Hiermit möchten wir anhand zweier Diagramme abschließend noch einmal verdeutlichen, welche Pumpe sich wie behaupten kann


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Kommen wir letztendlich zur Awardvergabe

Laing D5 Vario

Mit der Laing D5 Vario erreichten wir den besten Durchfluss! Desweiteren ist sie sehr stabil und lässt sich je nach Bedarf regeln. Dafür gibts bei uns den Performance Award!


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Phobya 260 / 400

Die Phobya Pumpen ringen leistungstechnisch gesehen ganz oben mit , dafür liegen sie im Preis relativ weit unten!
Sie sind sehr kompakt und robust und bilden das beste Gesamtpaket, wenn man den Preis im Hinterkopf behält!


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Laing DDC

Die Laing DDC Reihe zeigt sich, trotz der geringen Abmaße, sehr leistungsstark! Optisch kann man sie mit jedem erdenklichen Deckel aufpeppen. Auch in kleinere Gehäuse kann man die DDCs sehr gut verstauen, wobei sie sich unserer Meinung nach gar nicht verstecken brauchen.Qualitativ sind sie definitiv sehr hochwertig.
Da Haupsächlich die Optik der DDCs besticht, bekommen sie von uns den Design Award.


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Aquacomputer Aquastream XT Ultra

Die Aquastream XT konnte in diesem Test leider nicht überzeugen, da wir das Hauptaugenmerk eher auf die Leistung gesetzt haben und nicht auf die zusätzlichen Gimmicks. Dennoch stellt die AS XT eine gute Alternative im Pumpenmarkt dar, da sie so einiges kann, was andere nicht können. Sie lässt sich größtenteils per Software konfigurieren.


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Zum Abschluss möchten wir nochmals Aquatuning für die Bereitstellung der Pumpen danken!



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