Phobya CPU Kühler

Von Christoph Heike, 30.04.2009 14:12

(C) Aquainfos

Nach Aquatunings großer Werbeaktion für den Phobya CPU Kühler im vergangenem Jahr, haben wir nun getestet inwieweit der Kühler die genannten Versprechen einlösen kann.

Er musste auf unserer Teststation gegen den XSPC Delta V3 antreten.

Wie wird sich der Phobya schlagen?

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Lieferumfang

Der Kühler kommt in einer schlichten Verpackung mit einigen Informationen, wie den Maßen (82x82x16mm) und dem Gewicht auf der Rückseite.

In der Verpackung ist folgendes zu finden:

  • eine S/W Montageanleitung in Englisch, Deutsch und Französisch
  • eine Wärmeleitpaste mit 20g Inhalt
  • Montagematerial (Schrauben + Muttern + Federn + Unterlegscheiben + Rändelmuttern)
  • der Kühler

Die Montageanleitung ist knapp, beinhaltet aber alle notwendigen Schritte.

Der Kühler besteht grundsätzlich aus 4 Teilen:

  1. Deckel
  2. Halterung
  3. Düsenplatte
  4. Boden

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Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von 4 Rändelschrauben. Insgesamt macht der Kühler einen guten und stabilen Eindruck: Der Kühler ist nicht zu hoch und besitzt eine glänzende Oberfläche. Er wird durch 6 Inbusschrauben zusammengehalten. Mit 86,5g ist er der leichteste Kühler am Markt, allerdings fanden wir beim ersten Auseinandernehmen des Kühlers Unreinheiten in der Düsenplatte, welches Produktsionsreste oder leichte Oxidationen des Kupfers gewesen sein könnten, was auf Lagerung bei zu hoher Luftfeuchtigkeit zurückzuführen sein kann. Dies nimmt aber keinen Einfluss auf die Kühlleistung.

Für die Anschlüsse verfügt der Kühler über 2 1/4-Zoll Gewinde.

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Leistung
Der Phobya Kühler ist in jeder Hinsicht ausreichend und sollte auch mit einem neuen i7-System leichtes Spiel haben.
Lediglich im Durchfluss kann der Phobya unseren andern Testkandidaten nicht schlagen, jedoch ist der Durchfluss, oberhalb von 60l/h,
bei einem Wasserkühlungs-System fast zu vernachlässigen.

   


niedriger ist besser

niedriger ist besser

höher ist besser

Testsystem

Getestet wurde der Phobya und XSPC Delta V3 auf unserer Teststation mit folgender Hardware:

  • E5200
  • ASUS P5KPL-AM
  • Laing Ultra
  • Aquacomputer Airplex Evo 360 @ 3x 12v Yate Loon Lüftern
  • 13/10 Masterkleer Schlauch
  • Aquaero zum auslesen
  • Aquacomputer Temperaturfühler für Lufttemperatur
  • geeichte Aquatuning G1/4" Wassertemperatur Sensoren

Für den Test montierten wir beide Kühler zweimal normal und einmal 90° gedreht, wobei beim drehen kein Unterschied in der Kühlleistung auftrat. Anschließend wurde der Prozessor mit Prime ausgelastet.

Fazit

Der Phobya ist ein guter Kühler. Wer auf das futuristische Design, das geringe Gewicht oder die spiegelnde Oberfläche steht, kann bedenkenlos zum Phobya greifen. Dabei wird man noch mit besseren, auf sehr hohem Niveau liegenden, Temperaturen belohnt.
Andersherum ist der Delta V3 auch kein schlechter Kühler. Wer einen runden Kühler mag, kann auch bedenkenlos zu diesem greifen.
Vom Preis her unterscheiden sich beide Kühler mit 44,99€ nicht und sind damit Preis/Leistungsmäßig sehr gut positioniert.

Vielen Dank an unseren Partner Aquatuing für die Bereitstellung der Testware:



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